Die Heilige Schrift

Wir glauben, dass Gott, der die Wahrheit ist und nur Wahrheit spricht (Ps
119,160; Joh 17,17), alle 66 Bücher der Bibel in ihrer Urschrift inspiriert hat (2.
Tim 3,16; 2. Petr 1,21; Gal 1,6-12; Offb 1,1-3). Demzufolge ist die Bibel in allen
ihren Aussagen unfehlbar, hat göttliche Autorität (Jes 55,9-10; Jer 23,29; Joh 6,63;
Hebr 1,1; 4,12-13) und ist deshalb vertrauenswürdig. Die Bibel ist die
maßgebende Offenbarungsquelle, über die sich Gott dem Menschen mitteilt
(Röm10,17; Jak 1,18; 1. Petr 1,23). Sie enthält alles, was der Mensch zur Errettung
und für ein gottwohlgefälliges Leben braucht (5. Mose 29,28; 2.Tim 3,15) und ist
in ihren diesbezüglichen Aussagen klar (5. Mose 6,6-7; Ps 19,8; 119,130; Kol 4,16).
Die Bibel ist abgeschlossen und vollständig. (5. Mose 4,2; Offb 22,18).

Gott

Wir glauben, dass es nur einen wahren Gott gibt. Wir glauben an den einen
lebendigen Gott (Jes 45,5-7; Apg 17,24-25; Joh 17,3; 1. Kor 8, 6), der sich in drei
Personen (Dreieinigkeit) als Vater, Sohn und Heiliger Geist geoffenbart hat – der
dem Wesen nach ein und derselbe Gott , nur in Person und Aufgaben verschieden
ist (Mt 28,19; 1. Kor 12,4-6; 2. Kor 13,13; Mk 1,10-11).

Vater

Gott der Vater ist ewig, allmächtig, allwissend und allgegenwärtig (1. Joh 1,1; Ps
90,2; 1. Mose 17,1; Jes 40,26; Eph 1,20; Jes 40,28; Ps 139,5-12, 16). Sein Handeln
hat den Ursprung in seinem unwandelbaren und absolut gerechten Willen (Apg
15,18; Eph 1,11; Ps 135,6).
Er ist Schöpfer und Erhalter aller Dinge, sowohl der sichtbaren als auch der
unsichtbaren (1. Mose 1,1; 1,3-31; Hebr 1,3; Kol 1,16).
Gott ist in seinem Wesen und Handeln absolut heilig und vollkommen (3. Mose
11,44; 1. Joh 1,5, Ps 7, 12-13).
Gott ist Liebe, voller Barmherzigkeit und Gnade (Ps 103,8; 1. Joh 4,8, 16), zugleich
ist er absolut gerecht in seinem Richten (Ps 11,7; Apg 17,30-31).
Gott ist durch seine eigene Initiative für uns Menschen erkennbar (Am 3,7; Röm
1,19; Apg 14,17). Er offenbart sich uns durch die Schöpfung, durch sein Wort und
durch Jesus Christus, seinen Sohn (Ps 19,2-3; Röm 1,20; 10,17; Lk 24,44; Hebr 1,1-
2; Joh 17,6).

Jesus Christus

Wir glauben, dass Jesus Christus der ewige Sohn Gottes ist, der alle Gewalt im
Himmel und auf Erden hat (Joh 1,14; Kol 2,9; 1. Joh 1,2-3).
Er ist von Gott dem Vater in diese Welt gesandt, durch den Heiligen Geist in der
Jungfrau Maria gezeugt und durch sie als Mensch geboren worden. Daher ist er
zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch in einer Person (Lk 1,35-38; 2,6-7).
Neu 18.09.2018 Jesus Christus ist die vollkommene Offenbarung Gottes und
macht Gott für uns Menschen erkennbar und zugänglich (Joh 1,18; 14,11).
Sein Auftrag in Gottes Plan für die Menschheit, den er freiwillig auf sich nahm,
war von Ewigkeit her die Erlösung des Menschen (Eph 1,4, 9; 3,9; Phil 2,6-8; Joh
6,38; 17,4).
Jesus Christus lebte als Mensch gerecht und vollkommen vor Gott
(Hebr 4,15; Joh8,46; 1. Joh 3,5).
Er starb am Kreuz stellvertretend für unsere Schuld vor Gott. Jeder der daran
glaubt, wird frei von dieser Schuld (1. Joh 3,5; 1. Petr 2,24; 3,18; Gal 3,13).
Er ist am dritten Tag nach seinem Tod leiblich auferstanden (Lk 24,7; Mt 28,5-6;
Joh 20,17), in den Himmel aufgefahren und von Gott dem Vater zum Herrscher
über alles eingesetzt (Hebr 8,1-2; 1. Joh 2,1).
Von dort wird er als Richter und Herrscher wiederkommen, um die ganze Erde zu
regieren (Joh 14,3; Mk 13,26-27).
Der persönliche Glaube an Jesus Christus und sein Erlösungswerk ist die einzige
Möglichkeit für die Errettung des Menschen (Joh 14,6; Apg 4,12).

Heiliger Geist

Wir glauben an den Heiligen Geist als eine der drei Personen Gottes, der mit dem
Vater und mit dem Sohn eins ist (Dreieinigkeit: Mt 3,16-17; 28,19; 2. Kor 13,13).
Sein Wirken ist von Anfang der Schöpfung durch die Bibel bezeugt (1. Mose 1,2;
Hiob 33,4; Jes 40,13; 4. Mose 24,2). Er ist der göttliche Autor der Bibel (2. Sam
23,2; 2. Petr 1,21). Der Heilige Geist ist von Gott ausgesandt (Joh 14,16, 26; 16,7),
um den Menschen seinen Willen zu offenbaren.
Er überführt die Menschen von Sünde, ihrer Schuld vor Gott, ihren verlorenen
Zustand und führt sie zur Erkenntnis, dass die Erlösung nur durch den Glauben an
Jesus Christus möglich ist.
In denen, die glauben, bewirkt der Heilige Geist die Wiedergeburt. Mit der
Wiedergeburt wird der Gläubige Eigentum Gottes und ein Nachfolger Jesu Christi.
Durch den Heiligen Geist erkennt der Gläubige immer mehr wer Jesus Christus ist
und was er für uns getan hat. Durch das Wirken und die Kraft des Heiligen Geistes
wird der Gläubige in die Heilung geführt und zum Sieg über die Sünde befähigt.
Im Leben eines Gläubigen bestätigt der Heilige Geist die Erlösung (Röm 8,16; 1.
Joh 4,13), er lehrt und weist den Gläubigen zurecht (Joh 16,12-15; 1. Joh 2,27),
tröstet ihn (Joh 14,16; Röm 8,26) und leitet ihn dem Willen Gottes gemäß (Joh
16,13; Röm 8,14; Apg 8,29).
Er vereint die Gläubigen in einem Leib – der Gemeinde (Eph 4,4, 16) – und
bevollmächtigt sie zum Dienst. Der Heilige Geist gibt unterschiedliche geistliche
Fähigkeiten zum Nutzen aller in der Gemeinde, wie er will (1. Kor 12,7-11; Eph 4,7-16.
Der Heilige Geist verherrlicht Jesus Christus sowohl in den Gläubigen, als auch
durch die Gläubigen (Joh 16,8-15; Joh 15,26; 2. Kor 3,3).
Wir glauben, dass die Heilige Schrift lehrt, dass der Geist Gottes wirkt wo er will
und wie er will, aber immer im absoluten Einklang mit dem Willen Gottes, den er
uns in der Heiligen Schrift offenbart hat. Der Heilige Geist erklärt und führt zum
tieferen Verständnis der Heiligen Schrift
ohne neue zusätzliche Offenbarungen hinzuzufügen oder bereits gegebene
Offenbarungen aufzuheben.
Wir lehnen die Lehre ab, dass jeder Gläubige übernatürliche Wundergaben haben
kann und danach streben soll. Diese Lehre widerspricht dem Vorbild unseres
Herrn Jesus Christus, indem sie den Menschen mit seinem Wunsch nach
Bedeutung und seinem Drang nach Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt stellt.

Schöpfung

Wir glauben, dass die Darstellung der Ursprünge in Genesis eine wahre
Beschreibung der tatsächlichen Ereignisse ist (1. Mose 1, 1-2. 25).
Sie gibt einen verlässlichen Einblick in Ursprungsfragen des Lebens, der
Menschheit, der Erde und des Universums. Die verschiedenen ursprünglichen
Lebensformen, einschließlich der Menschen, wurden durch direktes
Schöpfungshandeln Gottes in sechs Tagen geschaffen.
Dem Menschen wurde die Verantwortung übertragen für diese Schöpfung zu
sorgen und sie zu bewahren (1. Mose 1,28).

Satan

Wir glauben, dass Satan der Widersacher Gottes ist. Satan und seine dienstbaren
Geister sind von Gott geschaffene Engel, die gesündigt haben, d. h. sich in
Hochmut gegen Gott, ihren Schöpfer, aufgelehnt haben (2. Petr 2,4; Jud 6). Er
verkörpert das Böse, ist der Verführer, der Versucher, der Vater der Lüge und der
Oberste im Reich der Dämonen (Joh 8,44).
Satan hat zwar die Macht die gesamte Menschheit zu verführen (Offb 12,9), aber
sein Handlungsspielraum ist durch Gott begrenzt (Lk 4,6; Hiob 1,12).
Durch die siegreiche Auferstehung Jesu Christi von den Toten wurden Satan, der
Herrscher dieser Welt (Joh 14,30) und seine zerstörerischen Werke besiegt (1. Joh
3,8). Gemäß der ewigen Gerechtigkeit Gottes werden Satan und seine Engel ihre
endgültige Verdammnis im Feuersee finden (Mt 25,41).

Mensch

Wir glauben, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen worden ist
(1. Mose 1,26-29). Gott hat ihn männlich und weiblich als Höhepunkt seiner
ganzen Schöpfung erschaffen und zur ewigen Gemeinschaft mit sich selbst
bestimmt (1. Thess 5,23).
Doch die ersten Menschen, Adam und Eva, lehnten sich gegen Gott auf, indem
sie bewusst Gottes Gebot übertraten (Ps 51,6). Durch diese Handlung haben alle
Menschen ihren paradiesischen Urzustand der Unschuld verloren. Diese
bewusste Auflehnung gegen Gott brachte über alle Menschen und die ganze Welt
den physischen Tod, die Trennung von der Gemeinschaft mit Gott und die ewige
Verdammnis (Röm 5,12; 1. Mose 3).
Seit seiner Geburt befindet sich jeder Mensch in diesem Zustand und kann sich
nicht durch eigenes Bemühen oder gute Werke daraus befreien (Röm 3,23).
Nur Jesus Christus kann den Menschen aus diesem Zustand erlösen, dafür kam er
auf die Welt (1. Petr 1,18-19; 1. Tim 2,5; Joh 16,5-11)

Erlösung

Die Erlösung des Menschen wird nur durch Jesus Christus bewirkt. Es gibt keinen
anderen Weg zu Gott (Apg 4,12; Joh 14,6).
Kein Mensch kann mit seinem Leben, seiner Moral, seiner Gerechtigkeit vor dem
heiligen Gott bestehen. Deshalb starb Jesus Christus stellvertretend für die Schuld
der Menschen am Kreuz und machte damit erst die Erlösung möglich. Die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten bildet den vollkommenen Abschluss
seines Erlösungswerkes (Joh 3,16; 1. Petr 1,18-19; 1. Petr 1,3).
Die Erlösung durch Jesus Christus wird für einen Menschen jedoch nur wirksam,
wenn:
• der Mensch sich seines Zustands vor Gott bewusst wird;
• man Jesus Christus als den Sohn Gottes glaubt (Joh 1,12);
• Jesus Christus um Vergebung seiner Schuld bittet (Apg 2,38).
Danach vergibt uns Jesus Christus unsere Schuld und macht uns gerecht vor Gott.
Ab diesem Zeitpunkt ist der Mensch Christ und ein Kind Gottes.

Heiligung

Durch die Erlösung wird der Christ geheiligt und gerechtfertigt (1. Kor 6,11). Damit
beginnt für ihn eine Vater-Kind-Beziehung zu Gott (Röm 8,15). Seinen neuen
Zustand als Geheiligter vor Gott, verdankt er nicht seinen guten Werken, sondern
ausschließlich Jesus Christus.
Mit der Bekehrung beginnt für jeden Christen der Prozess der Heiligung. Dieser
Prozess beinhaltet die Veränderung des Denkens (Röm 12,1-2) und der
Charaktereigenschaften (Gal 5,22).
In diesem Prozess der Heiligung offenbart der Heilige Geist dem Christen seine
sündigen Gedanken, Einstellungen und Taten, die er vor Gott bereut und die
Vergebung durch Jesus Christus in Anspruch nimmt.
Dabei lernt er in allem Jesus Christus ähnlicher zu sein und sein Leben nach Gottes
Wort auszurichten (Mt 11,29; 2. Kor 3,18; Röm 6,11-13; Offb 3,20).
Der Prozess der Heiligung vollzieht sich ein Leben lang. Jeder Christ ist berufen
danach zu streben.

Gemeinde

Die Gemeinde Jesu Christi ist eine Einrichtung Gottes, zu der Menschen aus allen
Völkern, Ländern und Gesellschaftsschichten gehören, die eine Wiedergeburt
erlebt haben (Apg 2,41-47; Joh 3,16; Offb 5,9; 1. Kor 12,13 ff). Das Haupt der
Gemeinde ist Jesus Christus (Eph 1,22-23; Kol 1,18).
Die örtliche Gemeinde ist der verbindliche Zusammenschluss von Christen. Ihr
Auftrag ist es, Gott zu verherrlichen (Röm 15,7), allen Menschen das Evangelium
zu verkünden (Mt 28,18-20), die gläubig gewordenen Menschen zu taufen (Mt
28,18-20), mit ihnen zusammen das Abendmahl zu feiern (1. Kor 11,23-26), sie
zum Dienst zuzurüsten (Eph 4,12), die persönliche Heiligung und Erkenntnis
Gottes zu fördern (Eph 1,3 ff) und allen Menschen Gutes zu tun.

Taufe

Die Taufe ist ein sichtbares Zeugnis des Glaubenden. In ihr identifiziert sich der
Getaufte mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi. Die Taufe symbolisiert
den Tod des Glaubenden gegenüber der Sünde sowie seine Auferstehung zu
einem neuen Leben in Christus (Röm 6,1-6). Sie ist ein Schritt des Gehorsams
gegenüber dem Befehl Jesu Christi (Mt 28,18-20). Die Taufe geschieht durch das
Untertauchen des Gläubigen im Wasser auf den Namen des Vaters, des Sohnes
und des Heiligen Geistes (Mt 28,18-20; Apg 8,36-38).

Abendmahl

Wir glauben, dass das Abendmahl von unserem Herrn Jesus Christus zur
Erinnerung und Verkündigung seines Leidens und Sterbens am Kreuz eingesetzt
wurde und beständig gehalten werden soll, bis er wiederkommt (Mt 26,26-29;
1. Kor 11,25-29).
Das Brot ist ein Sinnbild für den Leib Jesu Christi, der für uns am Kreuz gebrochen
wurde. Der Kelch ist ein Sinnbild für das Blut Jesu Christi, das für uns vergossen
wurde.
Am Abendmahl nehmen wiedergeborene und auf ihren Glauben getaufte
Menschen teil (Mt 26,26-28; Apg 2,42-46; 1. Kor 11,27). Der Gläubige ist
aufgefordert, in Achtung und Ehrfurcht am Gedenken der Leiden Jesu Christi
teilzunehmen (1. Kor 11,27-30).

Mission und Evangelisation

Wir glauben, dass es der Wille Gottes ist, dass alle Menschen das Evangelium
hören sollen (Mk 16,15-16). Diesen Missionsauftrag hat Jesus Christus seinen
Nachfolgern und der Gemeinde gegeben (Mt 28,18-20).
Dies geschieht durch persönliches Vorleben und die Verkündigung des Einzelnen
in seinem Umfeld, sowie durch die Gemeinde in Gottesdiensten und durch gute
Werke an allen Menschen (Röm 10,17; Jak 2,14-26). Die Gemeinde erfüllt den
Missionsauftrag durch Gebet, Spenden und Aussendung von Missionaren (Röm
10,14-15; Joh 20,21).

Begabung und Dienst

Wir glauben, dass Gott durch den Heiligen Geist jedem Christen individuelle
Fähigkeiten für den Dienst gegeben hat (1. Kor 12,4-7.11; Eph 4,7; 1. Petr 2,5-10).
Diese sollen der Verherrlichung Gottes, der Förderung der Gemeinde und der
Erfüllung des Missionsauftrags dienen (Eph 4,15-16).
Die Gemeinde setzt Personen entsprechend ihrer Fähigkeit im Dienst ein (Apg
13,1-3).

Das Leben als Christ

Ehe

Wir glauben, dass Gott die Ehe gegründet hat. Es ist eine lebenslange Verbindung
zwischen einem Mann und einer Frau (1. Mose 2,18. 21-24).
Mann und Frau sind nach Gottes Ebenbild gleichwertig geschaffen (1. Mose 1,27).
Die christliche Ehe soll die Beziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde
wiederspiegeln (Eph 5,21-25).
Ein Christ sollte eine Ehe nur mit einem anderen Christen eingehen da der
persönliche Glaube an Jesus Christus die Grundlage einer christlichen Ehe ist
(1. Kor 7,39; 2. Kor 6,14).
Die Ehe ist Gottes Gabe, die den Raum für geistliche, emotionale und körperliche
Gemeinschaft bildet. Sie ist der einzige Rahmen, in dem sexuelle Intimität und
Fortpflanzung ihren von Gott gewollten Platz haben (Mal 2,13-16; 1. Kor 7,2-5;
Hebr 13,4).
Der Ehemann soll seine Ehefrau lieben so wie Jesus Christus die Gemeinde liebt.
Die Ehefrau hingegen soll sich ihren Ehemann unterordnen, wie die Gemeinde
sich Jesus Christus unterordnet. Dementsprechend soll eine Ehe von Liebe,
lebenslanger Treue und gegenseitiger Annahme geprägt sein (1. Kor 7,33; Eph
5,21; Tit 2,4-8; Kol 3,19; 1. Petr 3,7).

Familie

Kinder sind ein Geschenk Gottes (2. Mose 33,5; Ps 127,3). Eltern sollen sie zu
einem gottesfürchtigen Leben erziehen, indem sie für ihre Kinder beten, für sie
sorgen und ihnen durch Lehre und Vorbild geistliche und moralische Werte
vermitteln (5. Mose 11,19; 12,28; 1. Tim 3,12).
Die höchste Erfüllung unseres Daseins ist eine innige Gemeinschaft mit Gott,
deshalb kann jeder Christ unabhängig von seinem Familienstand ein erfülltes
Leben führen (1. Kor 7,32-38).

Staat und Gesellschaft

Wir glauben, dass unser gesellschaftliches Leben in geordneten Strukturen und
staatlichen Ordnungen stattfinden soll.
Wir glauben, dass Gott dem Staat das Recht und die Machtmittel verleiht, um
Gesetz und Ordnung im gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten (Dan 2,47;
Röm 13,1-4).
Den Gesetzen des Staates gilt es zu gehorchen, sofern sie dem Wort Gottes nicht
widersprechen (2. Mose 22,7; Apg 4,19; Röm 13,4-7; Tit 3,1; 1. Petr 2,13-14, 17).
Wir Christen tragen gesellschaftliche Verantwortung für das Wohlergehen
unserer Mitmenschen und sind verpflichtet für die Regierung zu beten (Jer 29,7;
Mt 22,17-21; 1. Tim 2,1-6).

Zukunft der Menschheit und Schöpfung

Wir glauben, dass Jesus Christus zu der von Gott festgesetzten Zeit
wiederkommen wird, um den Plan Gottes für die Schöpfung zu vollenden (Offb
22, 5).
Er wird alle Toten und Lebenden richten (Offb 20,11-15).
Diejenigen, die Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben,
werden in das ewige Leben eingehen. Für sie hat Gott einen neuen Himmel und
eine neue Erde bereitet, in der sie frei von Sünde zur Ehre Gottes in seiner
Gegenwart ewig leben werden (1. Kor 15; 2. Petr 3,13).
Diejenigen, die Jesus Christus nicht als ihren persönlichen Erlöser angenommen
haben, werden aufgrund ihres Unglaubens und ihrer Werke zur ewigen
Verdammnis in der Hölle verurteilt (Offb 20,11-15; Mt 25,31-46).